Spielbericht vom 21.04.2012
SV Dresden-Mitte 1950 II - Kittlitz 10:5
Im zweiten Spiel des Tages lag man nach den Doppeln wieder 1:2 zurück. Drachsler/Jacob überzeugten diesmal mit toll platzierten Bällen, wohingegen Szandala/Koschmieder vor allem an Umbescheidts Penholderstil scheiterten. Wagner/Donath lieferten ein zur ersten Partie des Tages fast identisches Doppel ab, wieder 2:3.
Zu Beginn der ersten Einzelrunde konnte Kittlitz in Führung gehen. Drachsler siegte mit einer ganz starken Leistung gegen Mindergasov und Szandala ließ gegen Umbescheidt auch nichts anbrennen. Durch indiskutable Vorstellungen im mittleren Paarkreuz war die Führung jedoch gleich wieder weg. Als dann aber Koschmieder gegen Noack einen tollen Sieg einfuhr, hatte man beim Spielstand von 4:4 etwas Hoffnung etwas Zählbares zu ergattern. Doch Jacob verlor das bis zum Ende völlig offene Duell gegen Naujoks mit 10:12 im Entscheidungssatz. 4:5.
Ungewohnt unsicher und unkonzentriert agierte dann Szandala - das Hallenklima forderte die ersten Tribute. Gegen Mindergasov musste er sich ebenfalls 10:12 im Entscheidungssatz geschlagen geben. Statt 6:4 stand es also 4:6 aus unserer Sicht. Drachsler brachte uns mit einem tollen 3:2 gegen Umbescheidt nochmal auf 5.6 ran, doch das war es dann. Das mittlere Paarkreuz fand wieder nicht statt und unten konnten Jacob und Koschmieder ihre 2:0- bzw. 1:0-Führungen nicht durchbringen.
Das war sie also: die erste Kittlitzer Landesligasaison. Auch wenn in den letzten Partien die Luft raus war, schmälert das nicht das tolle Abschneiden in einer Saison voller Extreme: Man hat den jüngsten Spieler der Liga in seinen Reihen, den mit Abstand besten Spieler, das beste obere Paarkreuz, das schlechteste mittlere Paarkreuz. Alles in allem eine tolle Erfahrung, die Lust auf mehr macht.
Ein Dankeschön geht an unsere vielen, tollen, treuen Zuschauer und Fans!
Für Kittlitz spielten:
Szandala (1), Drachsler (2), Wagner (0), Donath (0), Jacob (0), Koschmieder (1),
sowie als Doppel:
Szandala/Koschmieder (0), Drachsler/Jacob (1), Wagner/Donath (0).